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das ist so fresh, dass sogar die Subheadline noch fehlt!

Ushguli (Georgien)

Ushguli – ein kleiner Abenteuertrip

Wir sind jetzt in Georgien angekommen und leider hat uns das Wetter am Anfang nicht so fröhlich und sonnig begrüßt.
Also eher kalt und sehr regnersich. Da war es dann schon ne Entscheidung ob wir in die Berge fahren sollten und noch eine deutlich größere ob es dann noch nach Ushguli gehen sollte. Ushguli ist ein kleines Bergdorf, dass durch seine tolle Lage und den einzigartigen Wehrtürmen besticht. Bei Temperaturen knapp über Null und stetig leichtem Schneefall war es dann noch schwerer sich auf den 47km langen Trip zu diesem abgelegenen Ort zu begeben.

Besonders ist dabei zu erwähnen, dass sich gerade die letzten 12km (knapp 2 Stunden) nur mit Allrad bewältigen ließen. Super tiefe Spurrillen, Geröll, Schlamm und immer wieder sehr steile Passagen haben Sir Mobi (unser fahrbares Zuhause) an seine Grenzen gebracht. Unsere Nerven übrigens auch, vorallem wenn zu den schwer befahrbaren Stellen noch ein Abhang hinzugesellt, der gefühlt nur 20cm von den Reifen entfernt war…. aber letztlich ist alles gut gelaufen und bis auf einmal sind wir ohne zu schaufeln gut zu Recht gekommen.

Neblig, leichter Schneefall und kein Platz für Sir Mobi

Ein Bergdorf mit viel Schnee bietet natürlich nicht viel Platz für unser mobiles Heim, so dass wir uns letztlich einfach an den Straßenrand (einspuriger Offroad-Feldweg) gestellt haben. Gerade mal Platz, dass noch ein Auto vorbeigekommen ist – gut viele Auto sind da eh nicht gefahren.

Beste Sonnenaufgang ever

Die Nacht bei -10°C war an Stellen schon ein bissl kühl – aber der Morgen hat für alles entschädigt. Strahlend blauer Himmel und einen Ausblick, der wirklich seines gleichen sucht. Dafür haben sich all der Nervenaufwand mehr als gelohnt.

mehr Infos zu unsrere Reise findet ihr auch auf Polarsteps, eine Art tracking-Seite in Kombi mit Fotos … aber seht einfach selbst:  www.polarsteps.com/sirmobi